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Auf nach Athen! –Unsere Jugenddelegation nach Griechenland

„Die Griechen sind faul. Die Griechen haben zu hohe Renten. Die Griechen leben auf unsere Kosten.“, das sagt zumindest die BILD. Das sagen etwas schöner formuliert auch die FAZ und Finanzminister Schäuble. „Zum Glück sind die Griechen jetzt etwas zur Vernunft gekommen“, sagt die Zeit.
Was sie selten erwähnen ist die Jugendarbeitslosigkeit von fast 50%, sind die Entlassungen von Tausenden, ist die dramatische Kürzung des Mindestlohns – mitgetragen von allen bisherigen griechischen Regierungen.
Was sie fast nie erwähnen sind die Generalstreiks, die Nachbarschaftshilfe, die Großdemonstrationen gegen die Sparmaßnahmen.
Wir wissen, dass wir als Jugendliche aus einem Land, dessen Regierung maßgeblich die Abwälzung der Krisenlasten auf die griechische Bevölkerung vorantreibt, eine besondere Verantwortung im Kampf gegen diese Politik haben.
Deswegen haben wir beschlossen nach Griechenland zu fahren um uns selbst ein Bild zu machen und mit denen zu sprechen, die entlassen worden sind, denen der Lohn gekürzt wurde und die in einigen Monaten mehr Generalstreiks organisiert haben als irgendwo sonst in Europa. Wir möchten mit dieser Delegation auch unsere Solidarität mit den arbeitenden Menschen in Griechenland zum Ausdruck bringen und aus den Erfahrungen aus dem Kampf unserer griechischen Schwesterorganisation KNE in ihrem aktuellen Kampf Lehren ziehen.
Vom 17. bis 28. September reisen wir, 25 Jugendliche aus Deutschland, mit der SDAJ deshalb nach Athen.
Auf diesem Blog und auf anschließenden Veranstaltungen in Deutschland berichten wir über die Lage des griechischen Volkes, über Eindrücke aus dem Wahlkampf und über die vielen Gespräche die wir dort führen, wie mit jungen ArbeiterInnen , SchülerInnen, StudentInnen, Parteikadern oder z.B. einem kommunistischen Bürgermeister.

Das Transpi der Delegation

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